Torwart-Schule, Thomas Moter KSG Georgenhausen - Grundgedanke

 

Vom Torwart zum Torspieler

 
Grundsätzlich sollte jedem Torhüter die Möglichkeit gegeben sein, sich im Jugendbereich bestmöglich zu entwickeln. Hierfür ist ein spezielles Torwarttraining unter fachmännischer Betreuung unumgänglich.
 
Schon im D Jugendalter gilt es, den Torhüter gerade im technischen und koordinativen Bereich intensiv zu schulen. Dabei ist es von Bedeutung, die zu erlernenden Grundtechniken und torwartspezifischen Abläufe im hohen Maße zu wiederholen und möglichst zu automatisieren. Auch die torwarttaktischen Disziplinen, wie z.B. das Stellungsspiel oder das Verhalten bei 1 zu 1 Situationen, sollten in dieser Altersstufe Einzug in die wöchentliche oder sogar tägliche Trainingsarbeit halten.
 
 
 
Da sich die Position des Torwarts in den letzten Jahren vom einfachen Bälle halten und anschließendem werfen oder schießen zu einem der Feldspieler und das wenig konstruktive beteiligen am Spielaufbau, geändert hat, ist die Begrifflichkeit des „Torwarts“ oder „Torhüters“ nicht mehr der Position entsprechend. Immer mehr verbreitet sich der Begriff des „Torspielers“. Das Aufgabengebiet eines Torspielers hat sich erheblich erweitert und verlangt neben den klassischen Aufgaben eines „TORhüters“ auch die gute spielerische Ausbildung eines FeldSPIELERs. Der Torspieler agiert und verschiebt hierbei immer ballorientiert im Mannschaftsverbund und übernimmt die Rolle der 1. (Abwehr)Reihe. Er läuft Pässe ab, klärt oder kontrolliert in die Tiefe gespielte Bälle und leitet Gegenangriffe ein.
 
 
Durch unsere jahrelangen Erfahrungen als aktive Torhüter und Torwarttrainer möchten wir als Trainerteam der TWS den Jugendlichen eine Hilfe und Ansprechpartner sein, sich diesen Herausforderungen zu stellen und sich in ihrer persönlichen, torspielerspezifischen Entwicklung weiter zu verbessern.



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